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Dreamliner ist nicht (nur) ein Dream

vor ein Paar Wochen, glaube … es musste Mitte Januar sein, während des Fluges heute vom Bangkok nach Wien konnte ich in FAZ ein Artikel lesen vorüber es zu wissen war, dass die Amerikanische Flugbehörde, zuständig für die Sicherheit der fliegenden ist hatte es entschieden alle Maschinen Typ “Dreamliner” vom Betrieb auszunehmen und prüfen bzw. reparieren zu lassen. Es sollte Etwas mit der Batterien nicht gestimmt zu haben…

Die Technik macht das Leben leicht (SCHWER!!!)

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Eigentlich, als Durschnitsflieger hatte ich noch nie eine Gelegenheit der Dreamliner zu fliegen – es ist mir aber vom ganz großem Bedeutung zu wissen und zu glauben, das die Maschine die ich einsteige geprüft und zumindest potenziell sicher ist…

Es sind noch zwei Kleinigkeiten – zum ersten sehen wir dass zu viel Technik und Innovation ohne es vorher ausreichend geprüft und getestet zu haben kann NUR zu großen Schaden, Katastrophen und Problemen führen. Es hatte sich auch erwiesen als Unsinn die Produktion der Dreamliner in einem ganz kurzem Zeit so stark aufzustocken – dabei angewiesen zu sein auf mitarbeiteten Zulieferer, die nicht immer das Vertrauen bewiesen haben könnten.

Jetzt hören wir in Medienwelt, dass es schon alles in Ordnung sein sollte – laut “Der Spiegel” – “…Der Jet mit dem Logo der polnischen Fluggesellschaft Lot hatte am Vormittag Ortszeit vom Werksgelände in Everett nahe Seattle abgehoben und landete nach einer Stunde und 49 Minuten wieder an gleicher Stelle. Boeing erklärte, der Flug sei “ohne besondere Vorkommnisse” verlaufen…”

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Nun hoffe ich, eines Tages das der Flug mit einem Dreamliner nicht nur ein Dream wird…

Der Jet mit dem Logo der polnischen Fluggesellschaft Lot hatte am Vormittag Ortszeit vom Werksgelände in Everett nahe Seattle abgehoben und landete nach einer Stunde und 49 Minuten wieder an gleicher Stelle. Boeing erklärte, der Flug sei “ohne besondere Vorkommnisse” verlaufen.

Nächste Woche fliege ich nach Athen, wie übrig, nicht nur um auf der Sonne die alte Knochen zu erwärmen und sich mit der wunderbarer Griechische Küche verwöhnen zu lassen – sondern mit ein Paar Freunde zusammen Kammermusik zu spielen  – wer weist? Vielleicht fliege ich mit einem Dreamliner?…

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Wie die Zigeuner…

eigentlich hatte ich immer Angst vom Fliegen – und überhaupt, vom Reisen – es kann doch immer so viel passieren…
Das unberechenbare und nicht vorhersehbare…

Jeder Mensch, jeden Musiker braucht irgendeine Stabilisation, einen Plan, ein Kalender – so, dass man durch eine gewisse Erfahrung weißt ob das Projekt klappen kann oder auch nicht…

Das schlimmste, zumindest am Anfang ist es, die Routine zu brechen – so haben wir das Gefühl, als die ganze Welt zusammen brechen wird – was selbstverständlich nicht der Fall ist…

Ein Beispiel dafür könnte sein ein Konzert in einer anderen Zeit- und Klimazone. Es ist nicht
genug, dass der Körper hat keine Ahnung wie Spät ist es, dann noch entweder die Kälte (Kazakhstan, Russland) oder die Wärme (Bangkok, Singapur).

Als junge Student dachte mir immer – es muss immer geübt werden, täglich, 3-4 Stunden mit dem Instrument – um sich richtig einspielen, aufwärmen, später ein Paar Tonleiter, Teile Etüden und endlich am Schluss die Repertoire-Stücke.
Damals dachte ich mir, dass ich keine Zeit zum üben habe – lächerlich, aber ECHT!!!

Jetzt Nachhinein, kommt ja ein bisschen mehr Erfahrung, was natürlich noch lange nicht bedeutet, dass man nicht üben musste – ohne zu üben geht es gar nicht aber… jetzt arbeitet man viel viel mehr mit dem Kopf, denkt nach, träumt über der Phrase etc.
Und es sieht eigentlich genau gleich aus beim Hornspielen oder beim dirigieren – mit dem Unterschied dass man für Horn sehr viel mehr Ruhe braucht… Als Dirigent so kann man sich mehr bewegen, die Schultern ein Wenig bewegen etc… Mit dem Horn geht es SO NICHT…

Mit der Zeit gesehen, habe ich immer mehr Angst vom Ausreisen… – aber gleichzeitig spüre ich, wie sehr ich es brauche… Musiker sind wie ein Marine oder der Zigeuner: wenn weit vom Zuhause ist, spürt eine grosse Sehnsucht aber… nach ein Paar Tagen Zuhause die einzige Gedanke ist: Auf eine kleine Tournee auszureisen… und schaut mit eine grosse Liebe auf den wartenden Koffer…

Ein Musiker ist doch wie ein “Zigeuner”!

Beethoven: Symphony No. 6 in F, Op. 68 – “Pastoral”: IV. Allegro

L. v. Beethoven: Symphony No. 6 in F, Op. 68 – “Pastoral”: IV. Gewitter, Sturm (Allegro), Dariusz Mikulski – conductor, TPO, Thailand Philharmonic Orchestra, Bangkok

 

 

Beethoven: Symphony No. 6 in F, Op. 68 – “Pastoral”: III. Allegro

L. v. Beethoven: Symphony No. 6 in F, Op. 68 – “Pastoral”: III. Lustiges Zusammensein der Landleute (Allegro), Dariusz Mikulski – conductor, TPO, Thailand Philharmonic Orchestra, Bangkok

 

Beethoven: Symphony No. 6 in F, Op. 68 – “Pastoral”: II. Andante molto mosso

L. v. Beethoven: Symphony No. 6 in F, Op. 68 – “Pastoral”: II. Szene am Bach: (Andante molto mosso), Dariusz Mikulski – conductor, TPO, Thailand Philharmonic Orchestra, Bangkok

Beethoven´s 6 th Symphony in Bangkok with TPO, I Movement

L. v. Beethoven: Symphony No. 6 in F, Op. 68 – “Pastoral”: I. Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande: Allegro ma non troppo, Dariusz Mikulski – conductor, TPO, Thailand Philharmonic Orchestra, Bangkok

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